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Freitag, 15. Januar 2010

CIA-Verbindungen zu Anschlägen von Madrid

"Der Jordanier Humam Khalil Abu Mulal al-Balawi arbeitete für den Geheimdienst seines Landes, war aber Doppelagent für al-Qaida. In der CIA-Basis in Khost riss der Selbstmordattentäter acht Menschen mit in den Tod.
[...]
Der Selbstmordattentäter des Anschlags auf die CIA in Afghanistan ist einem spanischen Medienbericht zufolge auch in die Terroranschläge auf Pendlerzüge in Madrid im März 2004 verwickelt gewesen. Der Jordanier Humam Chalil Abu-Mulal al-Balawi habe damals offenbar das Bekennerschreiben verfasst, berichtete der Radiosender Cadena Ser."

Quelle: welt.de

Auf den ersten Blick natürlich wieder ganz klar und einfach: Ein böser Terrorist "unterwanderte" sozusagen die CIA und tötete am Ende auch noch CIA-Leute in Afghanistan. Doch die Fragen kommen erst noch! Die Angelegenheit ist nicht so offensichtlich und eindeutig, wie die Massenmedien sie nun im US-Propagandainteresse, um die US-Kriege zu rechtfertigen, auslegen.

Dass der Täter am Ende etwas gegen die CIA bzw. seine "Chefs" hatte, steht fest. Sonst hätte er den Selbstmordanschlag nicht begangen.
Dass er Zugang zur CIA hatte, steht ebenso fest, da er in Afghanistan einfach zum CIA-Quartier problemlos reingelassen wurde. Seit wann gab es die für ihn offenen CIA-Kontakte? Anfangs sicherlich nicht. Wie warb man ihn an? Augenscheinlich bestand schon aus der Zeit zuvor Kontakt. Damals nur über Terrorkanäle - per "Schwarzes Budget" für Geheimaktionen der CIA. Das Geld kommt vom US-Staat und bei ganz Brisanten Missionen vom "CIA-Drogenhandel" - statt über den offiziellen und direkten CIA-Weg. Ausschließen kann man selbstredend nicht, dass die CIA ihn erst "zufällig" lange nach den Madrider Anschlägen anwarb. Doch ins "Staatsterror-Muster" würde das weniger passen. In der Politik und beim Geheimdienst geschieht nichts zufällig... Man beobachtet lange Leute, bevor man sie anwarb oder läßt sie zuvor zum Testen erst andere Aufgaben (unter Legende, nicht für Geheimdienst) erledigen.

Wer aber ist "Al Kaida", also die angeblich andere Partei, für die er Doppelagent gewesen sein soll? Wie hier im Blog und an vielen anderen Stellen im Internet zu lesen, gibt es keine zentrale "Al Kaida", die Agenten (gegen die CIA!) führen könnte. Zu "Al Kaida" kann sich jeder bekennen. Zudem gründete die CIA gemeinsam mit dem pakistanischen Geheimdienst ISI nach dem Einmarsch der Russen in Afghanistan islamistische Terrorzellen, die man heute z.B. Taliban und Al Kaida nennt. Mit Terrorzellen sind vom Westen (nicht nur USA, auch UK und vermutlich weitere Länder) ausgebildete und bewaffnete sowie zum Rekrutieren aufgerufene Widerstabdskämpfer (damals) gegen die Russen gemeint. Ähnlich wie man in Mitteleuropa Terroristen unter "Gladio" und der "Strategie der Spannung" zu Terroraktionen direkt bei uns hatte...

Die große Frage ist also, inwiefern Al Kaida hier überhaupt jemand anderes als die CIA war.
Zur offiziellen Tarnung war der Täter vermutlich schon immer der CIA-Mann für den Terror, also ein staatlicher Terrorist unter "Al Kaida" oder ähnlicher Tarnung. Jetzt, wo er tot ist, kann man ihn noch zum letzten Mal super für propagandistisch seine Geopolitik verwenden. Schon die Anschläge verfolgten zur Terrorangstmache und Kriegsrechtfertigung diesen Zweck.

Den einzigen Unterschied macht die Legende der USA für den Täter aus. Sollen die USA nun öffentlich alles zugeben? Natürlich nicht! Darum braucht man bis zum Ende eine Legende. Hier war es sehr einfach: Ein (eigentlicher Staats-) Terrorist, der eigene Leute, seine Kollegen, tötet muss doch offenkundig ein echter Terrorist gewesen sein! Wieso das? Terroristen und Kriminelle töten sich auch gegenseitig. Wieso er seine letzte Handlung durchführte werden wir vielleicht nie erfahren. Ob er je erfuhr, wer seine wirklichen Auftraggeber waren ist auch fraglich. Angeworben werden Terroristen natürlich nicht offen von Geheimdiensten, sondern unter falscher Flagge (Terrorgruppen).

Bis zum Ende waren alle Handlungen des Täters für die USA sehr nutzvoll! Er sorgte für Angstmache und Begründungen der US-Kriege. Erst mit den Anschlägen in Madrid (bei denen er das Bekennerschreiben verfasste und wohl noch mehr tat) und danach mit dem Anschlag gegen die CIA in Afghanistan. Als Zeuge kann er auch niemals wem was verraten...

Donnerstag, 16. Juli 2009

Übergangsregime in Honduras: Putsch-Präsident knüpft Rücktritt an Bedingung

Welche Farce! Da bietet der Putsch-Präsident des "Übergangsregimes"(?) an zurückzutreten, jedoch nur, wenn der demokratisch gewählte und legitime Präsident nicht wieder ins Amt gelangt. Dabei wäre das der einzige demokratische und gehbare Weg um das Unrechtsregime und den Putsch "rückgängig" zu machen.

"Der honduranische Übergangspräsident Roberto Micheletti hat seinen Rücktritt unter bestimmten Bedingungen angeboten. Voraussetzung sei, dass der von den Militärs gestürzte Präsident Manuel Zelaya nicht in sein Amt zurückkehre. Er sei dann bereit, "zu einem bestimmten Zeitpunkt zurückzutreten, wenn diese Entscheidung notwendig wird, um Frieden und Ruhe ins Land zu bringen", sagte Micheletti."
Quelle: tagesschau.de

Ein komischer Scherz oder ernsthafter Vorschlag? Die schlimme Tat und das Verbrechen ist das Putschen gegen Präsident Manuel Zelaya! Sein aus dem Amt drängen ist doch die Tat! Kommt er nicht zurück, bleibt die Aktion und der Putsch erfolgreich bestehen, nichts wird gebessert.

Vermutlich eine Strategie, um doch im Amt zu bleiben. Das, was der Putschist verlangt, könnte absurder nicht sein. Auch keine Basis für den Ansatz von Verhandlungen bietet eine so dreiste Forderung! Er und seine Putschisten (Militär) sind die Verbrecher und führten eine illegale Aktion zum Machterhalt durch. Sie stürzten den demokratisch gewählten Präsidenten!

Wenn etwas geschehen muss, dann nur die Rückkehr des Präsidenten und Wiederherstellung der demokratischen Regierung vor dem Militärputsch. Der kriminelle Putschist an der Macht hat a) kein Recht an der Macht zu sein und b) noch weniger Anspruch darauf, dem gewählten Präsidenten mit eigenen dreisten Forderungen - er hat nichts zu fordern! - das Amt zu verweigern, um irgendeinen ins Amt zu lassen. Das Militär (bzw. USA/CIA) wird versuchen einen Strohmann ins Amt zu bekommen, eine Show...

Mehr zum Thema:
- "Militärputsch in Honduras"

Sonntag, 12. Juli 2009

Militärputsch in Honduras

Honduras Präsident Zelaya wollte am 28. Juni 2009 eine Volksbefragung darüber abhalten lassen, ob bei den nächsten Wahlen im November gleichzeitig ein Referendum über die Einberufung einer verfassunggebenden Versammlung durchgeführt werden solle. Gegner warfen Zelaya vor, er beabsichtige, sich eine Präsidentschaftswiederwahl zu ermöglichen.[3] In Honduras sind Verfassungsänderungen, welche die Amtszeit des Präsidenten betreffen, gemäß Artikel 374 der Verfassung unzulässig. Auch Volksbefragungen und -entscheide darüber sind gemäß Artikel 5 unzulässig.[4] Die von Zelaya beabsichtigte Einberufung einer verfassunggebenden Versammlung hätte, entgegen der Darstellung einiger Medien, zunächst nicht zur Verlängerung seiner laufenden Amtszeit geführt. Sie hätte allenfalls dazu führen können, ihm und den anderen ehemaligen Präsidenten Honduras' eine erneute Kandidatur bei einer zukünftigen Präsidentschaftswahl zu ermöglichen.[5] In den letzten Jahren haben Venezuela, Bolivien und Ecuador in Lateinamerika ähnliche verfassunggebende Versammlungen einberufen und in den drei Staaten wurden die neuen Verfassungen in einem Volksentscheid angenommen.
Quelle: de.wikipedia.org

Eine Chronologie der Ereignisse:

- "Honduras: Putsch im Morgengrauen"

- "Politische Verfolgung nach Putsch in Honduras"

- "Gestürzter Präsident verschiebt Rückkehr nach Honduras"

- "Zelaya-Rückkehr gescheitert"


Honduras Präsident Zelaya wollte schlimmstenfalls eine Volksbefragung durchführen, die ihm eine zweite Amtszeit, durch Wiederwahl, theoretisch, wie allen anderen Kandidaten und zukünftigen Präsidenten, ermöglicht hätte, mehr nicht. Dazu hätte 1. die Volksbefragung erfolgreich verlaufen sowie er 2. wiedergewählt werden müssen! Beides also kompletter Volkswille, keine Entscheidung einzelner Politiker! Doch das passt den USA und ihren Konzernen natürlich nicht, eine Regierung, die für die Bürger und nicht US-Interesse im Amt ist. Eine, die sich nicht ausnutzen und ausbluten lassen würde...

Was hat das mit Diktatur zu tun? Dann ist Deutschland auch eine, da hier der Bundeskanzler beliebig oft (wieder-) gewählt werden kann! Was ist an erneut (2x) gewählt werden können schlimm und demokratiefeindlich? Nichts! Es gab keine Gründe für einen Putsch, die Argumente sind nur vorgeschoben, um überhaupt welche zu haben! In Honduras regieren nun die wahren Antidemokraten! Das ist schlimm! Zudem haben wir in Deutschland nicht mal Volksbefragungen! Wenn hier wer Diktatur hat, dann WIR und nicht Honduras! Bei uns verstößt man ohne Volksbefragungen (gegen Volkswillen) schlimmer und ohne Ende gegen die Verfassung und hat das Ziel sie ganz auszuschalten (irgendwann per echter EU-Verfassung ).

Gegen die "Verfassung" unzulässige Aktionen bzw. Abbau derer gab und gibt es bei uns seit Jahrzehnten systematisch! (s. genug Texte in diesem Blog dazu) Geplant mindert und baut man Grundrechte ab, inzwischen kann der Staat schon fast alles und sehr Vieles, was unglaublich und Wahnsinn ist, wenn man sich das GG in seiner Urform und Artikel 19 Abs. 2 "In keinem Falle darf ein Grundrecht in seinem Wesensgehalt angetastet werden." anschaut. Dagegen wurde gezielt und massiv über Jahrzehnte verstoßen, um zu dem aktuellen Zustand zu kommen.

Der Fall erinnerte in die unzähligen erfolgreichen und tlw. verhinderten US-(CIA)-Aktionen in Südamerika. Sofort, wenn ein Präsident (oder KANDIDAT) zu links (nicht neoliberal/US-freundlich) ist, wird er VOR der Wahl ermordet, entführt oder niedergemacht oder irgendwann im Amt findet ein US (CIA) unterstützter Putsch statt. Gegen Venezuelas Präsidenten Hugo Chávez unternahm man auch einen erfolgslosen Putsch. (mehr s. z.B. hier) Bis es dazu in Honduras Beweise gibt, ist eine reine Frage der Zeit...

- "Die Rolle des Internationalen Republikanischen Institutes (IRI) beim honduranischen Coup"
"Das Internationale Republikanische Institut (IRI), als der internationale Zweig der US-amerikanischen Republikanischen Partei angesehen, und eine der vier ”Kerngruppen” des vom Kongress geschaffenen und finanzierten National Endowment for Democracy (NED – Nationalfond für Demokratie) wusste offenbar von dem Staatsstreich in Honduras gegen Präsident Zelaya lange im voraus..."

Beim Iran macht man aus jeder kleinen Demo oder Polizeieinsatz eine weltweite Schlagzeile. In Honduras geschieht was viel Schlimmeres und außer dem gewohnten diplomatischen Gebaren, kein Land will sich offensichtlich antidemokratisch zeigen und die USA geben ihre Unterstützung natürlich nicht groß öffentlich zu, gibt es keinen Aufschrei und kein reales und wirksames Handeln.

Mehr zum Thema:
- "Die Rolle des Internationalen Republikanischen Institutes (IRI) beim honduranischen Coup" (womblog.de)
- "Gute Terroristen, böse Terroristen?"

Grafik: Karte von Honduras - Diese Datei ist in den Vereinigten Staaten „public domain“, da sie von einem Bediensteten einer Bundesbehörde („federal government“) in Ausübung seiner dienstlichen Pflichten erstellt wurde und somit ein Werk der Regierung der Vereinigten Staaten ist.

Samstag, 27. Juni 2009

USA erlauben nun ganz offiziell Drogenanbau!

"Die USA würden in Zukunft versuchen, mit einer neuen Drogenpolitik dem Rauschgifthandel aus Afghanistan Herr zu werden.
[...]
Künftig würden die USA die Vernichtung von Schlafmohn, dem Grundstoff für Heroin, nicht mehr unterstützen. „Damit machen wir Schluss.“
[...]
Trotz millionenschwerer Gegenprogramme sei die Produktion bis 2008 stetig gestiegen. Sie habe sich seit Beginn der US-Invasion 2001 vervierzigfacht.

Quelle: focus.de

Da die angeblichen (Effizienz s. Zahlen) Gegenprogramme nichts taugten, erlaubt man den Anbau lieber gleich ganz?
Tolle Taktik! Wieso wird das nicht auch in den USA und der EU so gemacht? Klappt der Kampf gegen bestimmte Kriminalität nicht gut, erlaubt man sie gleich ganz (Z.B. Hanfanbau oder illegaler Waffenverkauf) und versucht angeblich nur noch die Vertriebswege zu stören. Mehr als ABSURD!

In Realität nur eine "super" (t)olle Ausrede, um den seit der US-Invasion schon 40fach gestiegen Anbau weiter steigern zu können... Sich kurz über CIA und Drogen informieren reicht aus. Die CIA finanziert seit Jahrzehnten mit Drogenhandel illegale und streng geheime "schwarze Operationen" (Destabilisierung von Staaten, Staatsstreiche, Stärkung von Opposition in feindlichen Ländern usw.) sowie "Kriege".

Afghanistan:
2001: 185 Tonnen Opium*
2002: 2500 Tonnen Opium
2003: 3600 Tonnen Opium
2004: 4950 Tonnen Opium

* (Jahr des US-Angriffs und Invasion)
- Neue Zahlen, sofern verfügbar, folgen -

"Gute" Arbeit! Sicher top Geschäft und viel Geld für geheime Aktionen! Das US-Militär und die CIA halten den Drogenhandel nicht nur am Leben, sondern verhalfen zu ungeahntem Ausbau!

Mehr zum Thema:
- "NATO gegen Drogenanbau in Afghanistan?"
- "Gute Terroristen, böse Terroristen?"
- "Der größte Drogenfund aller Zeiten"

Dienstag, 16. Juni 2009

Wahlbetrug im Iran?

Offiziellen Zahlen nach siegte der amtierende Präsident Ahmadinedschad sehr deutlich. Doch seit unmittelbar nach Verkündigung schaukeln sich riesige, teilweise sehr gewalttätige Demonstrationen in Großstädten - hauptsächlich in der Hauptstadt des Landes - hoch.
Die Wahlverlierer sind sauer, dass sie nicht gewonnen haben? Eine vom Ausland (USA: CIA) miterzeugte Auffuhr? Oder Wahlbetrug, man brachte die Opposition um ihren Sieg? Alles Möglichkeiten, doch sehr realistisch ist Letzteres nicht.

Wenn in den USA gewählt wird, dann führen die konservativen Republikaner der Fläche nach gesehen in nahezu dem gesamten Land (80-90%).
In allen ländlichen Gebieten haben die liberalen Demokraten, bis auf sehr wenige Ausnahmen, so gut wie keine Chance. Färbt man eine US-Karte nach Wahlverhalten, muss man meinen, die USA seien reines Republikaner Land. Die Demokraten dürften keinen Hauch einer Chance bei Wahlen haben! Nur in den Städten und stärker bevölkerten Gebieten sind die Demokraten i.a.R. die Führenden. Von der räumlichen Ausdehnung winzige, jedoch extrem stark besiedelte Gebiete. Ein Umstand der den Demokraten trotzdem zum Sieg verhelfen kann -> Obama ist z.B. wieder ein Demokrat als US-Präsident. Es kommt auf die Totalanzahl der Stimmen für eine Partei und nicht deren verteilte Konzentration bei Wahlen (z.B. in Städten meist nicht sehr konservativ) an.

In Bayern und grundsätzlich ist es fast immer so: Auf dem Land und Großteil der staatlichen Fläche führen in aller Regel die Konservativen und in urbanen Gegenden die liberalen bis "linken" (intellektuellen) Kräfte.
Durch persönlichen Wahlkampf und auf kommunaler Ebene kann sich das drehen, wenn nicht nach Parteiprogramm & Gesinnung, sondern Personen gewählt wird. So können und werden bekannterweise auch in Städten CSUler Bürgermeister, da sie dort beliebt und bekannt als Persönlichkeit sind. Wenn nun nach jeder US- oder Bayernwahl die "Städter" so radikal-brutal wie im Iran auf die Straße gehen würden - vielleicht angepeitscht von ausländischen Diensten wie es die CIA oft bei "Feinden" macht - und ihre Niederlage nicht eingestehen würden, da sie in der Stadt und fast alle ihre Freunde doch "links liberal" wählten, also die Sieger sein müssten, dann gäbe es massivstes Einschreiten der Polizei gegen diese "Chaoten". Da in Städten wirklich die Mehrheit liberal wählt, kann man (nach Aufhetzen) an so viele Demonstranten kommen. BILD und sonstige übliche Massenmedien-Verdächtigen würden gegen sie hetzen, sie fertig machen... Nur im Iran sind diese Chaoten plötzlich die Guten? Verteufelte man die Masse der Demonstranten (mit sehr wenigen Randalierern) beim G8-Gipfel, der NATO-Tagung & Co. nicht wüst?

Allen realistischen Umfragen und Einschätzungen nach kann Ahmadinedschad (Konservativer in Irans Politik) die Wahlen durchaus sehr klar, wie die CSU in Bayern, gewonnen haben. Auf dem Land wählten fast alle ihn. Da können in den Städten sehr Viele die Opposition wählen, wie in Bayern, werden die Konservativen durch die breite Masse der sehr vielen ländlichen-Wähler, zu deutlichstem Sieg getragen.

Ebenso verschweigen die Massenmedien, wie wenig Macht der iranische Präsident hat!
"Seit der Revolution im Iran von 1979 ist der Oberste Rechtsgelehrte („Revolutionsführer“) entweder der Rahbar (d. h. „Führer“) oder in seiner Abwesenheit ein Rat religiöser Amtsträger. Der Revolutionsführer, seit 1989 Seyyed Alī Chāmene'ī, hat die uneingeschränkte Macht und ernennt die obersten Richter (allesamt Geistliche) und ist auch Oberkommandierender der Streitkräfte. Er wird vom Expertenrat auf Lebenszeit gewählt. Dieser wird wiederum alle acht Jahre vom Volk gewählt, wobei der Wächterrat die Kandidaten genehmigen muss."
Quelle: de.wikipedia.org

Der iranische Präsident steht unter völliger Kontrolle dieser Instanz und kann keinerlei eigene Politik betreiben. Bester Vergleich der deutsche Bundespräsident, der aber eher mehr "destruktive" Macht (Gesetze nicht unterzeichnen) als sein iranisches Gegenstück hat.

Die Massenmedien bestätigen wieder, wie parteiisch und subjektiv sie sind. Sachliche Berichterstattung? Fast nirgends sichtbar! Den Protest im Iran gegen eine demokratische Wahl bejubelt man fast schon, während man weit weniger brutalen, völlig normalen Protest gegen das Establishment bei uns stark verteufelt und medial niedermacht! Da soll, nein muss, die Polizei offensiv alle chaotische "Staatsfeinde" niederknüppeln, macht es der Iran gegen wütenden Randale-Wahlverlieremob, ist er böse?

Mehr zum Thema:
- "Western Misconceptions Meet Iranian Reality" (Englische Analyse zur Wahl)
- "Operation Ajax" (Beispiel von CIA-Aktionen in fremden Ländern)
- "Iran-Contra-Affäre"
- "Gute Terroristen, böse Terroristen?"

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Terror in Indien von ISI + CIA?

Terror in Indien: (Meldung bei wikinews.org) Die Tätergruppe Lashkar-e-Toiba wurde vom ISI (pak. Geheimdienst) gegründet sowie unterstützt und der ISI wiederum von der CIA. Beide üben bis heute größte Macht auf diese und andere "Terrorgruppen" aus... (s. auch Pakistans Verhalten und ISI-Chef vor/an "911")

"Über viele Jahre hat Pakistans Militär islamistische Terroristen gegen Indien in Stellung gebracht. Eine der Gruppen ist Lashkar-e-Toiba – die 'Armee der Reinen'. Sie soll auch hinter den Anschlägen von Bombay stecken.

Anfang der 1990er entstand die Gruppe als "militärischer Arm" eines sunnitisch-radikalen Koran-Zentrums unweit des pakistanischen Lahore. Die Gotteskrieger wurden erst in Afghanistan dann in Kaschmir aktiv – gefördert von Militär und Geheimdienst in Pakistan, wo offen Gelder gesammelt und Kämpfer rekrutiert werden konnten. Kurz nach den Terrorattacken des 11. September 2001 in den USA wurde die Gruppe vom damaligen pakistanischen Staatschef Pervez Musharraf offiziell verboten. Die UNO, die USA und die EU haben sie als gefährliche Terrorgruppe gebannt. Unter neuem Namen soll Lashkar-e-Toiba aber weiter bestehen.[...]"

Quelle: dw-world.de

Offiziell verboten heißt gar nichts, wenn es zuvor schon auf geheimdienstlicher Ebene ablief. Pakistan verfolgt ganz klar das Ziel der Destabilisierung des Erzfeindes Indien. Die USA sind in Pakistan und Afghanistan, z.B. beim Kampf gegen die Sowejets damals, über den ISI schon seit Jahrzehnten mit den Terrornetzwerken verstrickt und können ihre Kriege durch solche Taten rechtfertigen. Mit genug Terror in den Köpfen der Leute, haben die USA freie Bahn für ihren viel größeren Terror (Kriege). Dazu liegt Indien im US-Interessensgebiet (s. Karte von Indien und Umgebung), in dem es nicht zu ruhig werden darf. Hier kann man das stärker werdende China und Russland, vielleicht u.U. gegenseitig, "binden". Diese Länder durch Indien, Pakistan & Afghanistan (Terror) in Kriege ziehen und sie als Konkurrenz der USA fernhalten.

Wie erringt man nochmal Kontrolle (gesteigerte bis vollständige Macht) über interessantes Gebiet? Durch Destabilisierung und danach Eingreifen als pseudo Befrieder & Retter.

Mehr zum Thema:
- "Verheerender Anschlag auf Hotel in Pakistan"
- "Terror in Deutschland: Spur führt nach Pakistan"
- "Benazir Bhutto ermordet"

Foto: Vom Terror betroffenes Taj Mahal Palace Hotel - GNU Free Documentation License

Montag, 31. Dezember 2007

Meldungen der Woche 52/2007

- Verfassungsbeschwerde gegen Vorratsdatenspeicherung eingereicht

"Die vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung initiierte Verfassungsbeschwerde gegen die sechsmonatige Speicherung aller Verbindungsdaten ist heute beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eingereicht worden. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik haben rund 30.000 Menschen einen Rechtsanwalt mit der Erhebung einer Verfassungsbeschwerde beauftragt." Quelle: vorratsdatenspeicherung.de

Wegen "offensichtlicher Verfassungswidrigkeit" wurde zudem beantragt, die Vorratsdatenspeicherung durch eine einstweilige Anordnung sofort auszusetzen. Das ist der richtige Weg, nur so kann man etwas ändern und verbessern: Durch Aktionismus. Sollte die Klage keinen Erfolg haben, wird es höchste Zeit massiv auf die Straßen und zu den Regierenden zu gehen, um ihnen unmittelbar zu zeigen, was man von ihrer Politik gegen die gesamte Bevölkerung hält. Der Staat ist, nicht neu, längst schon dabei das Demonstrationsrecht auszuhöhlen um Demonstrationen zu verbieten oder weit ab von den Punkten, wo sie Sinn machen, stattfinden zu lassen. Dazu dann noch das rabiate Verhalten der Polizei um durch gezielte Provaktion einzelne gewalttätig werden zu lassen, was dem Staat dann erlaubt die Demonstration zu behindern (stoppen) und schließlich ganz aufzulösen.

Mehr Infos zur Vorratsdatenspeicherung:
- "Bundestag verabschiedet Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung und TK-Überwachung"
- "Vorratsdatenspeicherung muss verhindert werden"
- "Vorratsdatenspeicherung: Reine Überwachung der Bürger und ohne Nutzen"
- und z.B. "Schäuble befürchtet Anschlag mit Atomwaffen"

- Aus dem Tagebuch eines Spions

"Annie Machon, eine Ex-Agentin des britischen Inlandsgeheimdienstes MI5, plauderte auf dem 24. Chaos Communication Congress (24C3) in Berlin am gestrigen Samstag aus dem Nähkästchen. Dabei verriet sie nicht nur Details über Computerprobleme der Sicherheitsbehörde. Vielmehr lieferte sie auch Einblicke in die Gedankenwelt und Methoden der Spione und forderte eindringlich eine bessere demokratische Kontrolle der Schlapphüte [...] Weiter empörte das Paar eine drei Millionen Euro verschlingende Abhöraktion gegen eine Korrespondentin der Zeitung Guardian, deren einziges Verschulden ihre linke politische Einstellung gewesen sein soll. Laut Machon hätte zudem 1994 ein Bombenanschlag auf die israelische Botschaft in London verhindert beziehungsweise zumindest aufgeklärt werden können. So habe es damals die klare Einschätzung eines führenden Agenten des MI5 gegeben, wonach die Kollegen vom Mossad hinter dem Anschlag steckten. Trotzdem habe man bei der fälschlichen Verurteilung von zwei Palästinensern, die ein in Israel nicht gern gesehenes Unterstützungsnetzwerk für ihre Mitstreiter in der Heimat unterhielten, als vermeintliche Bombenleger tatenlos zugesehen. Zudem habe der MI5 1996 einen fehlgeschlagenen Anschlag auf den libyschen Staatschef Muammar al-Gaddafi mit 100.000 US-Dollar unterstützt, was sie und Shayler endgültig zum Gehen veranlasst habe. [...]" Quelle & mehr: heise.de

Da sieht man, wie das Geschäft läuft. Inszenierung von Terror seitens der Regierungen (hier z.B. Israel), für eigene Zwecke und/oder um ihre Macht (aktuell durch pseudo "Anti-Terrorgesetze") zu erweitern ist Realität.

Mehr Infos:
- "Informationen für Neulinge"

- Ron Paul: Auch ein Verschwörer?

Im Internet findet man inzwischen Hetze gegen jeden. Auch Ron Paul, den besonderen, nicht "Mainstream" Präsidentschaftskandidaten der Republikaner. Doch nun hört man von einigen Experten, welche Kontakte Ron Paul angeblich in Washington pflegte und mit wem er zusammenarbeitete. Wie überraschend, schlimm und tragisch für einen langjährigen US-Politiker der Republikaner! Ron Paul ist kein Anarchist oder Extremist, der keinerlei Verbindung zu den Schalthebeln der Macht hat. Er wirkt selbst schon über drei Jahrzehnte aktiv in der US-Politik mit. Wie soll so Einer nie etwas mit den Regierenden & Mächtigen hinter den "Kulissen" zu tun gehabt haben? Das ist unmöglich! Egal welche Kontakte er hat und hatte, ist er der beste von allen Kandidaten und würde die beste Basis für mehr Frieden und Demokratie bieten.

Mehr zu Ron Paul:
- "US-Wahlkampf: Ein Außenseiter der Star des Volkes?"

- Zum Jahresende zwei interessante Filme:

- "Unter falscher Flagge" -
Ein neuer deutscher Film zu "911" und der "Strategie der Spannung" generell. Absolut sehenswert!

- "Über die Revolution wird nicht im TV berichtet" -
Doku über Hugo Chávez, den Präsidenten von Venezuela, seinen Aufstieg zur Macht gegen den Willen der NeoCons und Hochfinanz sowie den Putschversuch 2002 gegen ihn. Hier sieht man, wie die USA schon andere ihnen nicht - vor allem wirtschaftlich - wohlgesonnene Regierungen putschten. Exakt nach selbem CIA-Vorgehen wie z.B. gegen Salvador Allende.

Diesmal klappte es aber nicht, da das Volk für Chavez auf die Straßen ging und das Militär noch bei Sinnen war und kein Massaker wollte. Auch wird ersichtlich, wie die privaten Sender im Land rein gegen Chavez berichteten und eine Schießerei zwischen Bewaffneten als Schüsse gegen anti-Chavez-Gegner falsch darstellten und über die riesen Demos für Chavez während des Putsches einfach überhaupt nicht berichteten, stattdessen Zeichentrickfilme sendeten. Ein super Beispiel, wie die Massenmedien lügen und beinflussen.

Sehr spannend und vielsagend! Man ist sozusagen live beim Kampf der "Dunkelmänner" gegen die "Gerechtigkeit" und den Volkeswillen dabei.

Hier geht es zum Großteil erneut um viel Geld & Öl: Venezuela ist der viertgrößte Ölexporteur der Welt und liefert große Mengen an die USA.


Mehr Infos: Film und hier.

Grafik "Sektgläser": Quelle: Bilderkiste.de

Samstag, 8. September 2007

Terror in Deutschland: Spur führt nach Pakistan

"Das Mitglied des Innenausschusses des Bundestages fuhr fort: "Die ursprünglichen Impulse gingen von Pakistan aus. Dort wurden die Erkenntnisse durch nachrichtendienstliche Überwachung gewonnen." Quelle: Tagesschau.de

Wie passend! Es ist bekannt, dass der CIA sehr aktiv in Pakistan ist. So ist der CIA in Pakistan tief ins Terror- und Antiterrornetz verstrickt und kann durchaus leicht so Anschläge bzw. (extra so geplant) "verhinderte Anschläge" inszenieren, indem er wie schon so oft bei "Terroristen", "V-Männer" (die eigentlichen Chefs, Ausrüster, Logistiker und Auftragsgeber der Terroristen) steuert, die mittendrin sind bzw. selbst "Terrorzellen" gründen. Mehr Infos z.B. hier: "CIA arbeitete mit Pakistan zusammen, um Taliban ins Leben zu rufen" Der CIA hat demnach ziemlich sicher viel Kontrolle über pseudo Terroristen und den Terror allgemein, da er selbst dahinter steht und sozusagen der Chef ist. Der CIA schuf die Grundlage des Terror und trainierte sowie bewaffnete "früher" die Taliban (+ Vorläufer) & Co. Wieso sollte der CIA so dumm sein und seinen Einfluss plötzlich zurückziehen? Wäre es nicht logischer, dass der CIA immer noch hinter allem steht und sozusagen, bis auf vereinzelte "Ausreißer" - nicht unter "CIA-V-Mann als Chef Kontrolle" - das "Mastermind" beider Seiten ist? Ganz nach dem Prinzip des Chaos (s. ältere Blogtexte): Man schafft Chaos, Angst & Anarchie durch Inszenierung & Kontrolle beider Seiten, um dann als Guter einzugreifen um die Sache zu befrieden. Somit gewinnt man dann automatisch die volle Kontrolle über das Gesamte.

Weitere Informationen zum Einstieg in "CIA <-> ISI = Internationaler Terrorismus":
- "Gotteskrieger der CIA"
- "Terrorismus: Al Qaida - CIA"
- "Pakistan and the Terror Nexus"
- "Censored Pakistan-CIA Roots of 9-11"
- "Wenn die CIA nicht involviert war, was hat sie stattdessen getan?"
- "Juli 2001: Usama meets CIA!"
- "PAKISTAN'S INTER-SERVICES INTELLIGENCE (ISI)"
- "Bin Laden und Al Kaida"
- "Krausköpfe mit Stinger-Raketen"
- "Der Krieg der USA um globale Hegemonie Feindbestimmung"
- "Geheimgefängnisse der CIA in Pakistan"