Donnerstag, 11. Februar 2010

Kurzmeldungen vom 11.02.2010

Meldungen werden ggfs. bis 24 Uhr laufend ergänzt

- USA: Senatsanhörung zur Erderwärmung wegen Schneestürmen abgesagt
"Das US-Senatskomitee für 'Umwelt und öffentliche Bauarbeiten' hat die für diese Woche geplante Anhörung "Die Auswirkungen der globalen Erwärmung auf die Vereinigten Staaten, inklusive der öffentlichen Gesundheit" abgesagt. Grund: Die aktuell in den USA ablaufenden Rekordschneestürme, die derzeit auch Washington DC stark in Mitleidenschaft ziehen."
Quelle: ronpaul.blog.de
Kommentar: Unser Winterwetter ist keine Widerlegung eines möglichen Klimawandels. Zwischen Wetter* und Klima** sollte unterschieden werden. Extreme kann es in jeder Klimaphase geben... Witzig ist die Meldung dennoch irgendwie.

* Wetter ist der spürbare, kurzfristige Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort der Erdoberfläche, der unter anderem als Sonnenschein, Bewölkung, Regen, Wind, Hitze oder Kälte in Erscheinung tritt.
** Klima ist die Gesamtheit aller an einem Ort möglichen Wetterzustände, einschließlich ihrer typischen Aufeinanderfolge sowie ihrer tages- und jahreszeitlichen Schwankungen.

- Polizeidrohnen über Europas Städten
"Das geplante System zur Rundumüberwachung in Städten ist den militärischen Kommandostrukturen für die vernetzte Kriegsführung nachgebildet. Alle Erkenntnisse aus dem Projekt laufen über den Tisch der nordirischen Polizei. Das Ziel: die Bekämpfung künftiger Aufstände im urbanen Raum."
Quelle: futurezone.orf.at

- Frankreich bekommt Internetsperren
"In Deutschland heißt die Parole im Kampf gegen Kinderpornographie im Internet mittlerweile Löschen statt Sperren. In Frankreich hingegen hat das Parlament soeben Internetsperren beschlossen."
Quelle: golem.de
Kommentar: Gegen die STASI hetzt man bis heute, dass die gegenwärtige moderne Überwachung unglaublich viel besser und umfassender als die STASI-Überwachung ist, bekommt man kaum zu hören. Unsere Regierung darf endlos die Überwachung ausbauen und es stört keinen? Auf dem Weg zum totalitären EU-Superstaat führt man überall (tlw. verdeckt mit pseudo Gründen) die Zensur und Überwachung ein... Siehe auch nächste Meldung.

- Experte: Irans Bombe bedroht Israel nicht - Nuklearwaffen sollen abschrecken
"Der Westen sollte sich im Konflikt mit dem Regime zudem nicht nur auf die Nuklearfrage beschränken und eine Entspannungspolitik wie zu Zeiten des Kalten Krieges betreiben. Denn selbst wenn Teheran eines Tages Atomwaffen besitzen sollte: "Die iranische Bombe wird die Sicherheit Israels nicht entscheidend beeinträchtigen", sagt Bertram."
Quelle: n-tv.de
Kommentar: Den USA geht es auch keineswegs um mögliche Atomwaffen. Man will mal wieder ein Land angreifen und den Iran an sich schwächen. Das ist auch im Interesse von Israel, das im Nahen Osten die einzige Supermacht bleiben will.

- Kreditanalyst Felsenheimer: "Es wird scheppern"
"Billiges Geld ist die Ursache der Subprime-Krise wie der desolaten Lage in Griechenland. Hilfen für Griechenland können vielleicht kurzfristig wirken [...] Aber an der langfristigen Schieflage des Finanzsystems ändern sie nichts, erklärt der Kreditanalyst bei der Fondsgesellschaft Assenagon."
Quelle: faz.net

- Swift ist tot, es lebe die Datenweitergabe
"Das EU-Parlament kippt das Swift-Abkommen. Doch wer glaubt, Bankdaten seien nun vor US-Zugriffen sicher, der irrt. [...] Offiziell haben die USA derzeit keinen Zugriff mehr darauf. Doch man darf sich nicht täuschen: Natürlich bekommen die Terrorfahnder alle Informationen, die sie haben wollen."
Quelle: sueddeutsche.de
Kommentar: Die ganze Sache war vermutlich mehr eine Show... Es wird sicher auch bald ein neues offizielles Abkommen geben. Inoffiziell bekommen die USA doch sowieso ALLE INFORMATIONEN die sie wollen. Was sie etwas nicht bekommen würden, holen sie es sich durch die NSA mit Spionage in ganz Europa (Echelon etc.). Das Meiste werden die USA von sich aus bekommen, da sie selbst weltweit spionieren und abhören. Zu Echelon: "Echelon war zunächst nur dazu gedacht, die militärische und diplomatische Kommunikation der Sowjetunion und ihrer Verbündeten abzuhören." Wer's glaubt. Damit hörten sie schon immer auch ganz Europa ab.

- VIDEO: RAUS AUS DEN SCHULDEN - ein Fall für Johannes Schlüter
Schuldenberatung für A. Merkel & Co. Leicht veraltet, da alt ;-)
Kommentar: Die Elite profitiert von der Verschuldung, da der Staat immerhin (noch!) die Zinsen bedienen kann.

- Staatspleite? Griechenland will kein Geld der EU
"Erst hieß es, das klamme Land erhält Kredite, vielleicht sogar unter Beteiligung des IWF. Auf dem EU-Sondergipfel gab Athen bekannt, überhaupt kein Geld zu wollen. Die Europäer beschränken sich auf politische Hilfen. Investoren stören sich daran, dass die Zusagen vage bleiben. "
Quelle: ftd.de
Kommentar: Nur immer weiter mit neuen Schulden für "unbedienbare" alte Schulden! Immer viel neues "gutes Geld" (auf Kredit) für "Bad Money". So findet nie eine Bereinigung statt! Die Schuldenlast bläst man damit bloß bis zur nächsten, noch größeren "Explosion" weiter auf... An den Systemfehler denkt kaum ein Experte, da es darum nicht geht. Man will wieder die Elite (Finanzwelt, Spekulanten, Elite) retten. Die wollen weiterhin auf Kosten der Masse (deren Produktivität) ihr Geschäft machen.

Keine Hilfe? Vielleicht deswegen?

- EU-Vertrag verbietet Hilfe für Griechenland
"Die Bundesregierung darf Griechenland nicht unter die Arme greifen, da Finanzhilfen klar gegen EU-Recht verstoßen. Das geht aus einem dem Handelsblatt vorliegenden internen Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages hervor. Die Parlamentsjuristen warnen damit Berlin vor einem Rettungspaket in Milliardenhöhe."
Quelle: handelsblatt.com

- US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe rückläufig
Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe verringerte sich um 43.000 auf 440.000, während Volkswirte im Vorfeld nur einen Rückgang auf 465.000 prognostiziert hatten. "
Quelle: aktiencheck.de
Kommentar: Dazu wurde oft genug alles gesagt. Hier im Blog und in Twitter. Auch bei einem Wert unter 350.000 bessert sich kaum was, da so gut wie keine Leute eingestellt werden. Zudem bereinigen sich die Statistiken (registrierte Arbeitslose total) aufgrund der begrenzten Arbeitslosengeldbezugsdauer und Zählweise von selbst usw. Fakt ist: Seit Beginn der Krise verloren 8,424 Millionen US-Amerikaner ihren Job und der Stellenabbau setzt sich fort.