Donnerstag, 16. Oktober 2008

Mehr Soldaten in den Krieg + Geld für Autofirmen

Der Bundestag hat der Anhebung der Bundeswehr- truppen in Afghanistan um 1000 von 3500 auf 4500 zugestimmt. Das mit einer Mehrheit von 442 Ja-Stimmen zu 96 Nein-Stimmen bei 32 Enthaltungen!

So klar fallen üblicherweise die wichtigsten Abstimmungen zu Kriegen, EU, Steuern (z.B. Klima-Abzocke) & Co. aus. Leicht erkennbar, wie einig sich immer fast alle Parteien - bis meist außer der LINKEN - sind. Verlängert hat man den Einsatz auch gleich um 14 Monate, damit die nächste Verlängerung nicht direkt vor der Bundestagswahl stattfindet. Das könnte bis hin zu den Dümmsten und Vergesslichsten, viele Wähler vom Wählen der CDU, CSU, SPD, FDP und tlw. der Grünen (enthielten sich angeblich zum Großteil) abhalten...

Mehr siehe:
- "Wähler für dumm verkauft: Erweitertes Afghanistan-Mandat +2 extra Monate wegen Wahl!"

Erst rettete man die Banken und nun sollen die Autofirmen dran sein.

Da die armen, milliardenschweren Großkonzerne viel weniger Neuwagen verkaufen, könnte man ihnen nach US-Vorbild doch auch einige Steuermilliarden schenken!
So Sarkozys Vorschlag von heute. Klar, es hängen von der Autoindustrie einige Jobs ab, doch mit diesen Mitteln unterstützt man die Firmen und nicht Arbeiter. Zudem kommt das Geld doch von den Leuten, denen man immer vorgibt zu helfen. Das belastet alles die Nichtreichen, den Großteil der Bevölkerung, dem es (finanziell) nicht gut geht. Der Staat kann nicht jeder Branche mit Milliarden aushelfen, wenn es mal nicht so toll läuft. Es gibt nicht nur die Autoindustrie in Deutschland. Dort arbeiten nicht mehr, als in anderen Bereichen.