Montag, 3. März 2008

Meldungen der Woche 09/2008

- SPD hinter Beck

Unsere lieben Neo-Con-Massenmedien versuch(t)en uns nicht immer weißzumachen, dass nur Schwarz-Grün der Weg in die Zukunft ist, sondern z.Z., dass Beck in der SPD "abgewählt" werden wird, da er es wagt mit der LINKEN Zusammenarbeit zu erlauben.

"Mit klarer Mehrheit hat sich der SPD-Parteirat trotz heftiger Debatte hinter die Öffnung zur Linkspartei und SPD-Chef Kurt Beck gestellt. Teilnehmer berichteten, in der Sitzung seien Bekenntnisse zu Becks Linie mit Applaus begrüßt worden."
Quelle: sueddeutsche.de

Nichts war wahr, was uns viele Massenmedien vormachen wollten. Es gab keinen Aufschrei und stärker als bei jeder politischen Entscheidung vorhandenen Widerstand gegen Beck und die LINKE.

- Medwedjew wird Putin-Nachfolger

Fällt es den Leuten nicht irgendwann auf, wie verzerrend und rein propagandistisch über Russland berichtet wird? Man muss Russland nicht mögen, doch faire Berichterstattung sollte man erwarten und keine reine Hetze.

Russland wählte Medwedjew zum neuen Präsidenten und nur da er so eindeutig siegte und es keine ernsthaften, ihm konkurrenzfähige, Gegenkandidaten gab, muss es Betrug gewesen sein.

"Es stimmt, dass die Präsidentenwahl irgendwie langweilig war. Wir wussten alle für einige Zeit, dass Dmitrij Medwedjew unser nächster Präsident werden wird und wir haben deswegen kaum schlaflose Nächte gehabt. Aber macht dies das vorher festgelegte Ergebnis undemokratisch und verliert Medwedjew dadurch an Legitimität? Meiner Meinung nach ist die Antwort: Nein. Kritiker behaupten, der Volkswille wurde vom Kreml eingeschränkt und manipuliert und spiegele deswegen nicht den Willen des Volkes wieder.

Die Kritiker liegen falsch. Obwohl die Auswahl wirklich begrenzt wurde, liegt der Grund für den fehlenden Wettbewerb mehr am Mangel an glaubwürdigen Alternativen als an den Manipulationen des Kremls. Nur weil die Wahl langweilig und total vorhersehbar war, macht sie das noch nicht undemokratisch."

Quelle: "Moscow Times"

- US-Wahlen

Morgen steht vielleicht endlich fest, ob Clinton oder Obama auf demokratischer Seite gegen den Republikaner McCain um das Amt des Präsidenten antreten.

Nach den Vorwahlen in Texas, Ohio, Rhode Island und Vermont sollte es wesentlich klarer als jetzt sein. Sehr wichtig sind Texas und Ohio. Clinton müsste beide mit min. 20-25% Vorsprung gewinnen um vor Obama zu kommen bzw. klar in beiden siegen, um im Rennen zu bleiben. Sollte sie diese beiden Staaten nicht gewinnen, ist das so gut wie das Ende und sie wird aufgeben. Rein nach Delegierten sieht es eng aus, ist es jedoch nicht. Gewinner und Verlierer bekommen, abhängig von Sieg in welcher Höhe in welchen Bezwirken mit wievielen Wahlmännern, die Delegierten aufgeteilt.

Sollen die USA nur noch von zwei Familien regiert werden? Sind die USA eine Aristokratie?

Reagan – Bush (1980)
Reagan – Bush (1984)
Bush – Quayle (1988)
Clinton – Gore (1992)
Clinton – Gore (1996)
Bush – Cheney (2000)
Bush – Cheney (2004)
Clinton? - ? (2008)

Das sind 28 ununterbrochende Jahre mit einem BUSH oder CLINTON Familienmitglied im Weißen Haus!

Was wäre noch schlimmer? Als nächstes Hillary CLINTON und danach z.B. Jeb (oder anderer) BUSH. Bis zu 16 Jahre weiterhin BUSH & CLINTON.

Da man viel dummes Gerede hört, hier ein Vergleich der politischen Taten von Clinton und Obama.

Immer seit 1952 - seit über 55 Jahren - war bei jedem rep. Kandidatenteam (Präsident + Vice) ein Nixon, Dole or Bush angetreten. Bis auf eine einzige Ausnahme 1964.

- Erster inszenierter Anschlag der USA?

Wie gut sich ein selbstinszenierter Anschlag eignet um Kriegsgründe zu bekommen, wissen die USA am Besten. Doch seit wann ist es so? Nicht erst seit "911", "Tonkin" und "Pearl Harbor"?

1898 explodierte die "USS Maine" im Hafen von Havanna... was die USA zum Start des Spanisch-Amerikanischen Krieges nutzten.

"In den Jahren 1897/1898 war die USS Maine zur Wahrung US-amerikanischer Interessen in den Gewässern der damals spanischen Kolonie Kuba eingesetzt. Nach Unruhen in Havanna lief das Schiff in den Hafen der kubanischen Hauptstadt ein und ging in einem von US-Militärs für sicher gehaltenen Hafenabschnitt vor Anker. Aufgrund der Natur ihres Aufenthalts im Sinne der Kanonenbootpolitik und des bereits gespannten Verhältnisses zwischen den Vereinigten Staaten und Spanien war die Maine kriegsmäßig mit dem vollen Bestand an Treibladungen und scharfen Granaten ausgerüstet.

Hier explodierte die USS Maine am 15. Februar 1898 um 21:40 Uhr und sank mit zerstörtem Vorschiff auf Grund. Sie riss 266 Mann der Besatzung mit in den Tod. Entgegen der Ansicht der meisten Offiziere des Navy Department, die einen Unfall annahmen, wie er bereits auf den Schiffen New York, Oregon, Philadelphia, Boston, Cincinnati und Atlanta passiert war, ging die Regierung der Vereinigten Staaten damals von einem spanischen Terroranschlag mit einer Mine oder einem Torpedo gegen das Schiff aus. Eine erste Untersuchungskommission im März 1898 erklärte zwar nach der Vernehmung von Zeugen und der Untersuchung des Schiffes, die USS Maine sei durch ein Torpedo zerstört worden, die Zeugen waren jedoch auf Geheimhaltung verpflichtet worden und die Einzelheiten der Untersuchung blieben ebenfalls geheim. Der so genannte „Maine-Zwischenfall“ gab den USA den Anlass zum Krieg gegen Spanien (siehe Spanisch-Amerikanischer Krieg).

Je nach politischer Ausrichtung gab es seinerzeit in den USA, in Spanien und auf Kuba verschiedene Theorien für die Ursache der Explosion:

* Die Maine sei von den Spaniern torpediert worden, um die Kooperation zwischen Unabhängigkeitsbewegung und den USA zu stören. (Die damalige BEHAUPTUNG DER USA!)
* Die Maine sei von der kubanischen Unabhängigkeitsbewegung torpediert worden, um die USA zu einem Krieg mit Spanien zu provozieren.
* Die Maine sei durch einen Heizkesselbrand, der auf das Munitionsdepot übergriff, explodiert.
* Die Maine sei auf Befehl der US-Regierung gesprengt worden, um einen Vorwand für den Krieg mit Spanien zu haben."

Quelle: de.wikipedia.org

Ein Torpedo war es nicht. Nach neueren Untersuchungen steht anhand der Sichtung des Explosionsschaden fest, dass die Explosion VON INNEN NACH AUßEN HER STATTFAND. Alle (durch die Explosion verursachten) Druckkegel dehnen sich nach AUßEN. Da blieb den USA als letzte Ausrede nur noch "Terroranschlag". Klar, damals auf einem US-Schiff. Die Lüge des Torpedos ist widerlegt. Damals wurde also gelogen!

Entweder wirklich nur ein Unfall, der den USA zufällig sehr, sehr gelegen kam um endlich was gegen die Spanier im US-Machtbereich zu tun, oder schon damals (1898!) nutzte man mit Erfolg die selben Mittel der Inszenierung um seine Kriege rechtfertigen zu können.

"Kubanische Unabhängigkeitsbewegung": Leicht zu erraten, wer die damals unterstützte. Die Amerikaner. Der alte Trick: Um ein Land in den eigenen Machtbereich zu bekommen, unterstützt und "übernimmt" man eine "Unabhängigkeitsbewegung" im Land und vertreibt mit ihr die aktuelle Regierung. Dann setzt man mit ihr eine US-Marionettenregierung (oft DIKTATUREN!) ein. Das geschah auf Kuba einige Zeit später, doch Castro stürzte die kubanische diktatorische US-Marionettenregierung per echter (gegen-) Revolution (gegen die US-geführte zuvor) und regierte dann selbst. Danach wiederum versuchten die USA das gleiche Spiel, bis in die 1960er Jahre, erneut. Die USA (CIA) finanzierten den "Widerstand" auf Kuba und bezahlten und bildeten Ex-Kubaner z.B. zur Invasion Kubas ("Schweinebucht") aus. Ob die "Kubanische Unabhängigkeitsbewegung" oder die USA direkt hinter dem Untergang der "USS Maine" steckt, würde im Endeffekt auf das selbe Spiel und die selben Täter in Reihen der USA hinauslaufen.